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Impfung gegen CoViD-19 in der Schwangerschaft

Liebe Patientinnen !

Uns erreichen immer wieder Fragen zur Impfung gegen SARS COV-2 in der Schwangerschaft, daher möchten wir Ihnen die aktuelle Pressemitteilung der STIKO am RKI weiterleiten:

10.05.2021

Bisher liegen keine Erkenntnisse aus kontrollierten Studien zum Einsatz der COVID-19-Impfstoffe in der Schwangerschaft vor. Alleine auf Grundlage der kürzlich publizierten Beobachtungen aus den USA wird die STIKO keine generelle Impfempfehlung für Schwangere aussprechen. Der freien Entscheidung der Schwangeren für eine Impfung soll jedoch durch die aktualisierte STIKO-Empfehlung mehr Raum gewährt werden. Schwangeren mit Vorerkrankungen und einem daraus resultierenden hohen Risiko für eine schwere COVID-19-Erkrankung oder mit einem erhöhten Expositionsrisiko aufgrund ihrer Lebensumstände kann nach Nutzen-Risiko-Abwägung und nach ausführlicher ärztlicher Aufklärung eine Impfung mit einem mRNA-Impfstoff ab dem 2. Trimenon angeboten werden.

Der abgestimmte Beschlussentwurf und die wissenschaftliche Begründung befinden sich aktuell im Stellungnahmeverfahren mit den Bundesländern und den betroffenen Fachkreisen. Die Verabschiedung des Beschlusses wird nach Prüfung der Rückläufe und erneuter Beratung der STIKO erfolgen. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, dass sich nach dem Stellungnahmeverfahren noch Änderungen an dem Empfehlungsentwurf ergeben.

Stand: 10.05.2021

https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/PM_10052021.html

Darüber hinaus hat sich in einer Aktuellen Stellungnahme der Berufsverband der Frauenärzte zu Impfung von Schwangeren geäussert:

Zusammengefasst lässt sich sagen: eine Impfung in der Schwangerschaft ist noch nicht generell empfohlen aber im 2. und 3. Drittel der Schwangerschaft möglich.

Wir werden im persönlichen Gespräch mit Ihnen besprechen, ob eine Impfung gegen SARS COV-2 in Ihrer individuellen Situation sinnvoll ist.

herzliche Grüße, Dr Franziska Fischer

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Impfung gegen CoViD19

Sehr geehrte Patientinnen, liebe Angehörige !

Mitte Mai starten wir auch in unserer Praxis mit den Impfungen gegen das Coronavirus. Wir werden hierzu für die Patientinnen unserer Praxis sowie die Angehörigen unserer schwangeren Patientinnen Termine am Freitagnachmittag anbieten. Alternative Termine können aus organisatorischen und Lagerungsgründen leider NICHT angeboten werden, d.h. Sie können selbstverständlich auch alternative Termine bei Ihren Hausärzten oder im Impfzentrum vereinbaren.

Wir impfen aktuell NUR die Priorisierungsgruppen 1 – 3, für kurzfristige Absagen können Sie sich aber auch ausserhalb der Priorisierungsgruppen gerne auf einer ´Nachrückerliste´ vormerken lassen, wir melden uns dann telefonisch bei Ihnen.

Bitte bedenken Sie: WELCHER Impfstoff verimpft wird entscheidet die Ärztin nach Vorgabe der STIKO und der ärztlichen Einschätzung. Eine Impfung mit einem Wunschimpfstoff ist leider nicht möglich. Bei der Terminvergabe werden Sie aber bereits über den bei Ihnen geplanten Impfstoff informiert.

Bei Interesse an einem Impftermin melden Sie sich gerne telefonisch ( 06421-67540) oder per email : Praxis@gyn-marburg.de

Was muss ich mitbringen ?

1: Arbeitgeberbescheinigung falls Impfung aus Beruflicher Indikation für Priorisierungsgruppe 3

2: idealerweise die ausgefüllte Einwilligungserklärung sowie den Aufklärungsbogen für die Impfung ( zum Herunterladen s.u. oder auch in der Praxis erhältlich)

3: bei Angehörigen von Schwangeren Patientinnen unserer Praxis bitte die von der Patientin ausgefüllte Bescheinigung des Landes Hessen ( zum Herunterladen s.u.)

4: und natürlich Ihren Impfpass ! 🙂

wir hoffen, Ihnen so einen guten und unkomplizierten Ablauf der Impfungen zu gewährleisten !

Herzliche Grüße ! Dr. Franziska Fischer und Team

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Impfung gegen SARS CoV2 in der Stillzeit

Sehr verehrte Patientinnen,

ebenfalls erreichen uns immer wieder Fragen zur Impfung gegen CoViD19 in der Stillzeit. Da hier noch keine abschliessenden Daten vorliegen, möchten wir Ihnen die Empfehlungen des RKI ( Robert Koch Insitut) hierzu weiterleiten:

Zur Impfung in der Stillzeit liegen nur wenige Daten vor. Stillende Frauen waren aus den Phase 3-Studien ausgeschlossen. Die STIKO hält es für unwahrscheinlich, dass eine Impfung der Mutter während der Stillzeit ein Risiko für den Säugling darstellt.

Stand: 01.04.2021

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

Auch mehrere deutsche Fachgesellschaften ( deutsche Gesellschaft f. Perinatale Medizin, deutsche Gesellschaft f. Gynäkologie und Geburtshilfe, nationale Stillkommission) haben sich zu dieser Frage geäußert und folgende Empfehlung veröffentlicht:

https://www.mri.bund.de/fileadmin/MRI/Themen/Stillkommission/Empfehlung_Impfung_Covid_Stillen_final.pdf

Wir hoffen einige Ihrer Fragen hiermit schon beantwortet zu haben. Selbstverständlich können wir Ihre Fragen auch noch im persönlichen Gespräch klären.

Dr Franziska Fischer und Michael Dahm

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Einfluss einer Impfung gegen CoViD-19 auf die Fertilität

Sehr verehrte Patientinnen, immer wieder erreichen uns aktuell Fragen zur Auswirkung einer Impfung gegen das Coronavirus ( SARS COv2).

Das RKI hat hierzu folgende Stellungsnahme veröffentlicht:

Ja, auch Frauen mit Kinderwunsch können sich gegen COVID-19 impfen lassen. Die verfügbaren COVID-19 Impfstoffe wurden an Erwachsenen – auch Frauen mit Kinderwunsch – getestet und für sicher und wirksam befunden

Zurzeit kursiert eine Fehlinformation. Sie besagt, dass die Impfung die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann. Diese Aussage ist falsch. In den umfangreichen klinischen Prüfungen, die vor der Zulassung der Impfstoffe durchgeführt wurden, gibt es keine Hinweise auf das Auftreten von Unfruchtbarkeit. Die Fehlinformation beruht darauf, dass das Protein, welches von den Impfungen kodiert wird, strukturell ähnlich ist wie ein Protein, das für die Fruchtbarkeit wichtig ist. Tatsächlich beschränkt sich diese Ähnlichkeit jedoch auf wenige Abschnitte des Proteins. Solche Ähnlichkeiten treten jedoch sehr häufig auf und sind nicht spezifisch für die COVID-19-Impfung. Würde so eine Ähnlichkeit unfruchtbar machen, dann würde die Infektion mit COVID-19 auch unfruchtbar machen. Dies wurde jedoch weltweit nicht beobachtet (weitere Informationen bei der Universität Jena). Das Paul-Ehrlich-Institut bewertet die Sicherheit dazu so: „Mit dieser Datenlage ist im Rahmen einer Arzneimittelzulassung die bestmögliche Sicherheit für den Ausschluss von Schäden an Fortpflanzungsorganen und von einer Beeinträchtigung der Fortpflanzung beim Menschen gewährleistet.“ Frauen mit Kinderwunsch können sich also gegen COVID-19 impfen lassen.

Was Frauen mit Kinderwunsch aber beachten sollten ist die Impfung in der Schwangerschaft selbst. Es gibt derzeit keine systematisch am Menschen erhobenen Daten dazu, ob die Impfung in der Schwangerschaft sicher ist. D.h. nicht, dass die Impfung nicht sicher ist – es fehlen nur Daten, um das zu beurteilen. Die Empfehlung der STIKO Schwangere nicht zu impfen hat also zur Grundlage, dass bisher keine ausreichenden Daten für eine Empfehlung vorhanden sind, und nicht, dass eine konkrete Gefahr befürchtet wird. Kinderwunsch ist kein Grund gegen die Impfung. Eine erfolgte Impfung auch kein Grund für einen Schwangerschaftsabbruch. Die Empfehlung ist eine Vorsichtsmaßnahme, aber kein direkter Hinderungsgrund.

Stand: 03.02.2021

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

herzliche Grüße, Dr. Franziska Fischer

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Impfbescheinigung für Kontaktpersonen von Schwangeren

Liebe Schwangere Patientinnen ! Vom Land Hessen liegt jetzt ein Bescheinigungsvordruck vor, welchen Sie sich ausdrucken und selbst unterschreiben können. Pro Kontaktperson ist eine Bescheinigung auszufüllen und von der zu impfenden Person im Impfzentrum vorzulegen. Diese Bescheinigung muss nicht von uns in der Praxis gegengezeichnet werden. Falls gewünscht können Sie zusätzlich eine (kostenpflichtige) Schwangerschaftsbescheinigung von uns erhalten. Eine Kopie Ihres Mutterpasses reicht hierfür allerdings auch aus.

Ihr Praxisteam, Dr. Franziska Fischer und Michael Dahm

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Elterninformationsabende des UKGM

Liebe Patientinnen,

wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass die Universitätsfrauenklinik ab sofort die Informationsabende für Schwangere und ihre Partner als online Veranstaltung anbietet !

unter folgendem Link können Sie sich informieren und teilnehmen:

https://www.ukgm.de/ugm_2/deu/umr_gyn/30066.html

Ihr Praxisteam

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Ultraschall in der Schwangerschaft

Die neue Strahlenschutzverordnung ist zum 1. Januar 2019 in Kraft getreten. Darin geht es unter anderem um den Einsatz des Ultraschalls in der Schwangerschaft: Er ist demnach ab Ende 2020 in nicht-medizinischen Kontexten – wie zur Durchführung des sogenannten „Baby-TVs“ – untersagt. In ihrer Pressemitteilung vom 29.01.2019 bekräftigt die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM), dass die Sonografie zu diagnostischen Zwecken hierzulande nur von Ärzten durchgeführt wird. Diese sei deutlich von dem sogenannten „Baby-Watching“ abzugrenzen, das sich auf dem freien Gesundheitsmarkt verbreitet habe. Da die Methode – der 3D-Ultraschall – jedoch die gleiche ist, sind Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft generell in die Kritik geraten. Die DEGUM weist diese vehement zurück: Es gäbe keinerlei Erkenntnisse, die einen ultraschallbedingten, medizinischen Schaden am Fötus nachweisen.

„Trotz jahrzehntelanger intensivster Forschungsarbeit gibt es nach wie vor keine Studienergebnisse, die darauf hindeuten, dass Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft irgendeine Gesundheitsbelastung für das ungeborene Kind darstellen“ 1, betont PD Dr. med. Kai-Sven Heling, Vizepräsident der DEGUM. Aktuelle Studien hätten gezeigt, dass eine theoretische, ultraschallbedingte Temperaturerhöhung im Körper der Schwangeren – die als potentielle Gefährdung angesehen werden könnte – deutlich unter dem Temperaturanstieg liege, der durch Fieber oder starke körperliche Aktivität ausgelöst wird. Demzufolge sei der Einsatz des 3D-Ultraschalls im Rahmen der Schwangerenvorsorge in der Regel unbedenklich.2 

Aufgrund dieser zahlreichen Studienerkenntnisse weist die DEGUM die aktuelle Kritik an Ultraschalluntersuchungen per 3D-Verfahren in der Schwangerschaft vehement zurück. „Man kann zwar dem sogenannten „Baby–Fernsehen“ zu kommerziellen Zwecken kritisch gegenüberstehen, da – unter anderem aufgrund von oft wenig qualifizierten Anwendern – sehr wohl die reale Gefahr besteht, tatsächliche Probleme des Feten nicht zu erkennen“, so Heling. „Doch die Anwendung des Ultraschalls zu diagnostischen Zwecken befürworten wir uneingeschränkt.“ Die Aussage in der neuen Strahlenschutzverordnung, laut der eine Gefährdung des Feten durch Ultraschall entstehen könne, sei demnach falsch. Wenn der Gesetzgeber das „Baby-Fernsehen“ verbieten wolle, müsse ein anderer Ansatz gewählt werden. 

In einer erneuten Pressemiteilung vom Januar 2021 weisen die Experten der DEGUM  darauf hin, daß in einigen Portalen inzwischen die Behauptung aufgestellt wird, mit der neuen Verordnung seien nun auch Ultraschalluntersuchungen als Selbstzahlerleistungen verboten. Dies sei eindeutig falsch, die Entscheidung, ob eine Untersuchung im Sinne der Schwangeren und des Ungeborenen sinnvoll und indiziert ist, treffen die betreuenden Frauenärzt*innen. 

DEGUM, DGGG und der BVF möchten an dieser Stelle die Wertigkeit und Wichtigkeit der Durchführung von Ultraschalluntersuchungen im Rahmen der Überwachung der Schwangerschaft und zur Einschätzung des ungeborenen Kindes betonen.3

Quelle: https://www.degum.de/aktuelles/presse-medien/pressemitteilungen/im-detail/news/neue-strahlenschutzverordnung.html

 https://www.degum.de/fileadmin/dokumente/presse/pressemitteilungen/VS_2019-02-07_DEGUM_Pressemitteilung_Neue_Strahlenschutzverordnung__KSH_2019-02-07.pdf

3   https://www.degum.de/aktuelles/presse-medien/pressemitteilungen/2020-1/strahlenschutzverordnung-und-babykino.html

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Ihr Besuch bei uns

Sehr verehrte Patientinnen,

die ansteigenden Infektionszahlen im Landkreis Marburg Biedenkopf machen einige Anpassungen in unserem Praxisablauf notwendig über die wie Sie hiermit noch einmal aktuelisiert informieren möchten:

bitte desinfizieren Sie sich beim Betreten der Praxis die Hände

bitte tragen Sie während des gesamten Aufenthaltes in der Praxis einen korrekt anliegenden Mund-Nasen-Schutz

bitte bringen Sie nur maximal EINE Person zusätzlich mit zu Ihrer Untersuchung ( falls die Mindestabstände im Wartebereich nicht eingehalten werden können, behalten wir uns vor, Begleitpersonen zu bitten, draussen oder im Auto zu warten, bis Sie aufgerufen werden)

wenn Sie innerhalb v. 48 h VOR Ihrem Besuch bei uns (aus welchem Grund auch immer) auf SARS-COV2 getestet wurden, bringen Sie bitte das NEGATIVE Testergebnis gut lesbar und mit Ihrem Namen gekennzeichnet mit in die Praxis

wenn Sie grippale Symptome haben (trockener Husten, Fieber, Geschmacksverlust) kommen Sie bitte NICHT in die Praxis sondern melden Sie sich zur Besprechung des weiteren Vorgehens bei Ihrem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt (405-4444 https://www.marburg-biedenkopf.de/soziales_und_gesundheit/hygiene/Coronavirus-Informationen.php) oder ausserhalb der Sprechzeiten beim Ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117)

zusätzlich zu der telefonischen Erreichbarkeit können Sie uns per email unter Praxis@gyn-marburg.de erreichen. Wir bemühen uns, Ihre Anfrage bzw. Ihr Anliegen schnellstmöglich zu beantworten

Wir hoffen, dass wir so zusammen gut durch diese besondere Situation kommen und Ihnen trotzdem einen fast normalen Praxisablauf und eine genauso gute medizinische Betreuung bieten können, wie Sie es von uns gewohnt sind !

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung !

Ihr Praxisteam &

Dr Franziska Fischer, Michael Dahm, Dr. Yvonne Sartorius, Ingrid Potthoff

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Mund Nasen Schutz in der Praxis

Liebe Patientinnen,

da seit Montag, 4.5.2020 das Tragen einer Mund- Nasen Bedeckung in allen öffentlichen Räumen empfohlen wird, bitten wir Sie, bei Ihrem nächsten Termin in unserer Praxis einen Mund- Nasen Schutz mitzubringen !

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!

Dr. Franziska Fischer und Michael Dahm